News 26.02.2026Stabile Dichtpressung trotz Compression Set – Membranventile von GOETZE
Das Setzverhalten von Elastomermembranen kann nach wiederholter SIP-Sterilisation zu Undichtigkeiten führen. Mit einer konstruktiven Kompensation bietet GOETZE eine dauerhafte Lösung.

Undichtigkeiten zwischen Ventilkörper und Membrane gehören zu den bekannten Herausforderungen in biotechnologischen Anlagen – insbesondere nach mehrfacher Sterilisation im SIP-Verfahren mit Sattdampf. Ursache ist das materialtypische Setzverhalten von Elastomeren, das sogenannte Compression Set. Durch die bleibende Verformung unter thermischer und mechanischer Belastung kann sich die Dichtpressung im Betrieb reduzieren.
Die Folgen reichen von Sterilitätsproblemen über Cross-Contamination bis hin zu Chargenverlusten. Zudem können wiederkehrende Leckagen die Validierbarkeit und bestehende Zertifizierungen der Anlage beeinträchtigen.
Mit den neuen Membranventilen von GOETZE wird dieses physikalische Verhalten konstruktiv berücksichtigt. Eine im Antrieb integrierte Edelstahl-Druckhülse übernimmt die Funktion eines mechanischen Ausgleichselements und stellt eine konstante Verpressung der Membrane sicher. Das sonst häufig notwendige Nachziehen nach der ersten Dampfsterilisation entfällt.
Durch die Kombination aus geeigneter Membrane und passendem Antrieb lässt sich das Leckageproblem nachhaltig beheben, ohne zwingend die gesamte Armatur austauschen zu müssen.
Die technischen Hintergründe des Compression Sets sowie Details zur konstruktiven Lösung sind im ausführlichen Beitrag in unseren FAQs beschrieben.